Lebst du das Leben, das du leben willst?

Lebst du das Leben, das du leben willst?

 

Neben der Frage: Sicherheit oder Risiko gibt es natürlich noch eine Menge anderer Fragen zu beantworten, wenn es darum geht, sich in seinem Leben zurechtzufinden. Nicht immer ist einem gleich klar, was man eigentlich möchte und wo die eigenen Werte und Prioritäten liegen. Das liegt daran, dass man sich eigentlich nicht zu häufig Gedanken über diese Dinge macht, sondern das Leben mit einem so „dahinplätschert“.

Jetzt habe ich auf dem Blog Vom Leben einen kostenlosen und ausführlichen Test gefunden, bei dem es um die Deckungsgleichheit von erstrebtem Leben und der aktuellen Situation geht. Probier ihn aus, wenn du magst, ich fand ihn sehr hilfreich! Du findest ihn hier:

Weißt du, was dir wirklich wichtig ist im Leben? Und lebst du auch danach?

#blogparade Geld. Wie will ich leben – Risiko oder Sicherheit?

#blogparade Geld. Wie will ich leben – Risiko oder Sicherheit?

Linda von mymoneymind ruft zur #blogparade: Finanzielle Freiheit, Geld spielt (k)eine Rolle. Da bin ich gern dabei, denn natürlich ist Geld auch ein Thema in meinem Leben.

Geld – das ist doch ein seltsames Ding. Eigentlich nur ein Tauschmittel, wird es doch gehortet, vergöttert, und gerade in unserer Welt scheint es, als würde sich alles darum drehen. Man tut fast alles für Geld, und es heißt, mit ehrlicher Arbeit sei noch niemand reich geworden. Das Geld kommt immer dorthin, wo schon welches ist, und nur ein kleiner Teil von diesem riesigen Haufen könnte die existenziellen Probleme vieler Menschen dieser Welt lösen. Aber das möchte wohl niemand.

Es klingt an, dass ich ein ambivalentes Verhältnis zu Geld habe. Aber natürlich lebe ich in dieser Welt, und darum brauche ich welches.

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Schau einmal auf das Bild da oben – in welche Richtung würdest du gehen? Risiko oder Sicherheit?

Ich bin schon einige Jahre selbstständig, und doch war ich noch nicht auf „meinem“ Weg. Ich habe eine sehr produktive Puppenwerkstatt betrieben, und das mit aller Leidenschaft. Und dennoch war mir klar, dass ich nicht bis zum Ende meines Lebens Puppen machen will. Nicht nur, dass die Hände das nicht für immer mitmachen, es ist doch eine Tätigkeit, die nur bestimmte Aspekte meiner Persönlichkeit herausfordert. Also habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt, was eine gangbare Alternative für mich sein könnte. Doch endlich promovieren? Irgendwas mit Steuern? Lehren? Alle diese Gedanken drängten in eine Richtung: Sicherheit.

Aber was hat Sicherheit mit Kreativität zu tun? Kann ich es wagen, auf Risiko zu setzen? Meiner Leidenschaft zu folgen, ohne Garantie, dass sie zum finanziellen Erfolg führen wird?

Was gebe ich auf, wenn ich die Sicherheit wähle? Kann Leidenschaft und Passion gedeihen, in einem Klima von Sicherheit? Wenn ich all meine Energie in meine kreative Arbeit stecke, dann hat die Sicherheit das Nachsehen.

Es kann dann gut sein, dass ich dann ende wie der „Arme Poet“, den Spitzweg malte.

stamp shows the painting "The Poor Poet" by Carl Spitzweg

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich griff in mein Bücherregal, nach einem Buch, das dort (gefühlt) schon beinahe 20 Jahre lang steht.

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Von Kunst leben. Das Geheimnis des Erfolgs. Marketing für kreative Freiberufler (David Lindner, Traumzeit Verlag). Bei amazon.

David Lindner schreibt dort, wie der Titel verrät, über Marketing für Kreative. Zu einer Zeit, als wir von Facebook und Co noch weit entfernt waren. Aber er schreibt auch über die grundlegenden Eigenschaften, die kreative Arbeit uns abfordert.

Wir müssen nämlich die Entscheidung treffen, ob wir diesen Weg wirklich gehen wollen. Denn eines geht nur: Entweder wählen wir die Sicherheit und verleugnen diesen Teil unserer Persönlichkeit, der nach dem kreativen Schaffen dürstet, oder wir wagen unseren Weg. Dann kann uns aber niemand garantieren, dass wir finanziell abgesichert sein werden. Risiko. Wir haben aber die Chance, mit unserer Leidenschaft erfolgreich zu sein. Möglichkeiten.

Was also spielt Geld für eine Rolle?

Wenn du eine kreative Leidenschaft in dir spürst, dann kannst du eigentlich nicht anders, als dem inneren Rufen zu folgen. Wage es, auch wenn es erst einmal neben deinem Brotjob ist. Auch Goethe hat langweilige Aufgaben in der Schreibstube übernommen, und wollte doch nichts anderes, als ein Dichter zu sein.

Denn was wir aufgeben, wenn wir uns ganz der Sicherheit verschreiben, kann mit keinem Geld der Welt zurückgekauft werden.