Blogparade #werbloggtda No2 – das Blogger Q&A SOCIAL MEDIA

Blogparade #werbloggtda No2 – das Blogger Q&A SOCIAL MEDIA

Mit einiger Verspätung nehme ich am zweiten Teil des Blogger Q&A teil, das von der lieben Jasmin ins Leben gerufen wurde. Diesmal geht es um Social Media, und ich merke schon an einigen der Fragen, das ich wohl etwas old-fashioned bin. *haha

1. Auf welchen Social Media Plattformen bist du aktiv?

Meine wichtigste Plattform ist Facebook. Am Anfang habe ich mich dagegen gewehrt, dort ein Profil zu eröffnen, doch Bella von Hannapurzel hat mir 2010 eine Einladung geschickt und mich gleich mit einigen ihrer Freunde verbunden. Vorher waren die meisten von uns „Nähtussis“ hauptsächlich auf Blogs unterwegs. Mittlerweile haben auch viele der Puppenmacherinnen, die man sonst nur von ihren privaten Seiten kannte, ein Profil und eine Fanpage bei Facebook.

Was man nicht vergessen sollte, hinter all den Bildchen und Texten verbergen sich richtige Menschen. Das klingt banal, doch man merkt deutlich, dass der Ton rauer geworden ist. Eine andere Meinung als die eigene wird oft nicht akzeptiert, und Menschen werden „entfreundet“, wenn sie zum Beispiel eine andere Partei wählen. Man muss sich eben mit niemandem mehr wirklich auseinandersetzen, man „drückt“ die Personen einfach „weg“. An vielen Diskussionen beteilige ich mich also erst gar nicht, sondern versuche, meinen Fokus auf die schönen Dinge zu legen. DIY Inspirationen zum Beispiel.

Ich finde es zum Beispiel total klasse, dass ich, wenn ich auf meiner Fanseite bei Facebook meine Püppchen zeige, liebe Kommentare und „Däumchen nach oben“ bekomme. Das tut richtig gut und ist, wenn man Zuhause arbeitet, ein wichtiges Feedback.

Für Immertreu habe ich einen Twitter Account, den ich extrem selten nutze. Ich denke, Twitter eignet sich nicht für mein Business, zudem investiere ich zuwenig Zeit. Instagram habe ich neu entdeckt und finde es klasse, wobei ich leider nicht jedes Püppchen teile (ich vergesse es meistens) und auch nicht auf einen „einheitlichen Look“ achte. Ich kenne die ganzen Tipps, wie man einen Insta-Feed möglichst gewinnbringend betreibt, denn ich habe für verschiedene Auftraggeber selbst schon einige Texte darüber geschrieben. Im Moment habe ich jedoch keine Ressourcen dafür und agiere mehr spontan. Tja, und dann gibt es noch Pinterest, und das liebe ich wirklich sehr. Dort ist die geballte Kreativität zu finden. Dann bin ich noch bei Google+, doch nach der letzten Umstellung bei deren Design steige ich da nicht mehr richtig durch. Auf G+ verlinke ich nicht nur meine Beiträge von Immertreu, sondern von allen meinen Blogs – das ist mein Sammelbecken 🙂

Ich denke, ich sollte mir mal einen Social Media Plan erstellen 😉
2. Welches ist deine liebste Social Media Plattform?

Eindeutig Pinterest, denn dort findet man zu allen Themen die besten Inspirationen. Du willst ein Zimmer neu einrichten und suchst nach Farbkombinationen? Du brauchst Ideen für eine Deko? Du suchst nach Anleitungen? Es findet sich ALLES bei Pinterest, und zwar in höchster Qualität. Dort pinnt eben nicht nur jeder seinen eigenen Kram, sondern jeder kann sich Board anlegen und Pins zu bestimmten Themen sammeln. Gleich danach kommt Facebook, der böse Zeiträuber 😉
3. Was stört dich an Social Media?

Es ist längst nicht so „social“, wie es sich anhört. Viele Posts drehen sich um oberflächliche Dinge und beziehen sich auf sich selbst. Der zehnte Post über erfolgreiches Bloggen von jemandem, der gerade mit dem Bloggen angefangen hat, ruft doch meist nur ein Gähnen bei mir hervor. Jeder wird gleich zum Spezialisten, aber da liegt ihr falsch! Um in einer Sache zur Meisterschaft gelangen, sollte man zehn Jahre einplanen.

Da gibt es einen tollen Artikel bei Selbständig im Netz, den möchte ich euch ans Herz legen.

Als plötzlich alle zum Entrepreneur, Professional und Visionär wurden.


4. Wie viel Zeit verbringst du täglich am Handy?

Die Frage ist für mich nicht relevant, denn es ist sehr wenig Zeit. Frag mich lieber, wie oft ich am Mac bin 🙂 Bis auf Instagram poste ich alle Bilder usw. vom Mac aus. Ich sag es doch, old-fashioned 🙂


5. Welches Handy hast du und warum?

Ich habe ein Samsung von meiner Tochter „geerbt“. 


6. Denkst du, dass zwischen Bloggern/Instagrammern ein Konkurrenzkampf läuft? Wie gehst du damit um, wenn ja?

Ähm, nein, falls ja, habe ich es verpasst. Ich denke aber, Blogs kommen aus der Mode. Sie sind aufwändig zu betreiben und man muss lesen! Für Content Marketing sind sie aber trotzdem wichtig. 


7. Wozu nutzt du Social Media Plattformen?

Um meine Produkte zu zeigen.


8. Welche Inhalte verfolgst du auf Social Media Plattformen?

Die Inhalte von Menschen, die in ähnlichen Bereichen arbeiten wie ich. Bei Instagram folge ich auch vielen meiner Facebookfreunde. Ich lese gern und stöbere durch die Posts von Autoren. Ich mag die Arbeiten anderer Puppenmacherinnen. Und es gibt viele nützliche Gruppen bei Facebook, in denen man sich austauschen kann.

Blogparade #werbloggtda No1 – das Blogger Q&A

Blogparade #werbloggtda No1 – das Blogger Q&A

Facebook kann ganz schön nützlich sein, besonders wenn man dort gemeinsam tolle Aktionen startet wie eine Blogparade. Jasmin hatte die Idee und hat uns alle zusammengetrommelt, damit wir uns nun jeden Monat neuen Fragen stellen können. Wir sind rund 30 Bloggerinnen und ihr seid hoffentlich eine Menge interessierte Leser. Nun denn, ran an die Fragen!

Welchen Ort würdest du gerne einmal bereisen?

Ich würde gern einmal Polarlichter live sehen und würde es dafür in Kauf nehmen, weit in den Norden zu reisen. Auch wenn ich Kälte gar nicht so sehr mag…

Wie sieht dein Arbeitsplatz beim bloggen aus?

Ich schreibe an einem kombinierten Näh- Schreibtisch, indem ich die Nähmaschine bei Bedarf nach hinten schiebe und meinen Laptop an ihrer Stelle dort verwende. Links von mir befindet sich ein Fenster, vor dem sich die Spitze eines Baumes hin und herwiegt. Manchmal schaut mir ein vorwitziger Spatz beim Bloggen zu und tschilpt, weil das Futter alle ist.

Was motiviert dich zu bloggen?

Mhh…das ist eine gute Frage. Das Bloggen gehört einfach dazu. Ich habe zwischen 20017 und 2011 einen Blog bei Blogspot gehabt, und danach einen zweiten von 2011 bis heute. Bloggen ist eine Art virtuelles Tagebuch gewesen, und heute hoffe ich, dass ich für die eine oder andere Person ein paar nützliche Informationen habe. Blogs zu erstellen ist ein kleines Hobby geworden, seit ich WordPress entdeckt habe. Darum habe ich neben diesem Blog auch noch mein Bücherblog Du bist was du liest und mein Blog für Alleinerziehende alleinerziehend-erfolgreich. Natürlich dient ein Blog auch dazu, die Reichweite für die eigenen Produkte zu erhöhen – und früher blieb man mit den anderen Kreativen darüber in Verbindung. Das passiert heute mehr über Facebook und Instagram, doch ich glaube nach wie vor an das Potenzial von Blogs.

Wenn ihr ein kleines Business startet, ist Content Marketing extrem wichtig. Ein Blog bietet hierfür eine ideale Plattform.

Hast du Haustiere?

Ja, ich habe Fly, einen Chinese Crested Powder Puff 🙂 Als ich sie bekommen habe war sie schwanger, was ich natürlich nicht wusste. Sie hat ein eigenes Board bei Pinterest, falls ihr mal einen Blick auf sie und ihre Welpen werfen wollt. 🙂

Welche Hobbies hast du neben dem bloggen?

Da muss ich überlegen – Lesen ist ein Hobby, darüber blogge ich aber auch. Ich bin sehr gern in der Natur, das habe ich mit Fly gemeinsam. 🙂

Welches ist dein liebstes Kleidungsstück?

Das gibt es nicht, ich mag die meisten meiner Sachen gerne.

Was demotiviert dich beim Bloggen?

Ich würde gern viel mehr schreiben, aber die Zeit lässt es nicht zu. Das nervt mich manchmal, aber dann denke ich mir: Besser langsam als gar nicht!

Was isst du gar nicht?

Fleisch, Fisch, Wurst….alles Tierische. Manchmal neige ich auch etwas zum typischen Vegetarier-Missionieren, aber ich versuche es mir zu verkneifen. Nur meine Familie muss diesbezüglich ab und an mal leiden. Ein dickes Sorry dafür!

 

So, ich hoffe ich konnte euch die Frage: Wer bloggt da? ein wenig beantworten. Wir lesen uns! 🙂

Das bin ich.

Blogparade *Kleine schneeweiße Schneeflöckchen

Blogparade *Kleine schneeweiße Schneeflöckchen

Als ich auf dem Blog Habe ich selbstgemacht von Julia von ihrem neuen Blogprojekt gelesen haben, war ich gleich Feuer und Flamme. Es geht um das Thema: 1 Motto – 100 Ideen, und das erste Thema lautet: Kleine schneeweiße Schneeflöckchen.

Ich hatte sofort ein Püppchen vor Augen und jetzt am Wochenende habe ich mir die Zeit genommen, meine Ideen umzusetzen.

Die Stickdatei mit der Schneeflocke habe ich aus einem Etsy Shop, sie hat nur knapp über 2 Euro gekostet, und jede der Schneeflocken gibt es in vielen verschiedenen Größen. Das war für mich sehr praktisch, denn die meisten anderen Eiskristalle, die ich zum Sticken gefunden habe, waren sehr groß.

Und hier ist sie nun, meine Eisprinzessin:

Dieses Püppchen kann mit den Fingern frisiert werden und eignet sich für Kinder ab 3 Jahren.

Ich freue mich schon auf die nächsten Themen bei dieser tollen Blogparade! Ich hoffe das ich es schaffe, das ganze Jahr dran zu bleiben. Macht doch auch mit!

Habt einen guten Start in die Woche!

#blogparade Geld. Wie will ich leben – Risiko oder Sicherheit?

#blogparade Geld. Wie will ich leben – Risiko oder Sicherheit?

Linda von mymoneymind ruft zur #blogparade: Finanzielle Freiheit, Geld spielt (k)eine Rolle. Da bin ich gern dabei, denn natürlich ist Geld auch ein Thema in meinem Leben.

Geld – das ist doch ein seltsames Ding. Eigentlich nur ein Tauschmittel, wird es doch gehortet, vergöttert, und gerade in unserer Welt scheint es, als würde sich alles darum drehen. Man tut fast alles für Geld, und es heißt, mit ehrlicher Arbeit sei noch niemand reich geworden. Das Geld kommt immer dorthin, wo schon welches ist, und nur ein kleiner Teil von diesem riesigen Haufen könnte die existenziellen Probleme vieler Menschen dieser Welt lösen. Aber das möchte wohl niemand.

Es klingt an, dass ich ein ambivalentes Verhältnis zu Geld habe. Aber natürlich lebe ich in dieser Welt, und darum brauche ich welches.

blogparade-geld

Schau einmal auf das Bild da oben – in welche Richtung würdest du gehen? Risiko oder Sicherheit?

Ich bin schon einige Jahre selbstständig, und doch war ich noch nicht auf „meinem“ Weg. Ich habe eine sehr produktive Puppenwerkstatt betrieben, und das mit aller Leidenschaft. Und dennoch war mir klar, dass ich nicht bis zum Ende meines Lebens Puppen machen will. Nicht nur, dass die Hände das nicht für immer mitmachen, es ist doch eine Tätigkeit, die nur bestimmte Aspekte meiner Persönlichkeit herausfordert. Also habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt, was eine gangbare Alternative für mich sein könnte. Doch endlich promovieren? Irgendwas mit Steuern? Lehren? Alle diese Gedanken drängten in eine Richtung: Sicherheit.

Aber was hat Sicherheit mit Kreativität zu tun? Kann ich es wagen, auf Risiko zu setzen? Meiner Leidenschaft zu folgen, ohne Garantie, dass sie zum finanziellen Erfolg führen wird?

Was gebe ich auf, wenn ich die Sicherheit wähle? Kann Leidenschaft und Passion gedeihen, in einem Klima von Sicherheit? Wenn ich all meine Energie in meine kreative Arbeit stecke, dann hat die Sicherheit das Nachsehen.

Es kann dann gut sein, dass ich dann ende wie der „Arme Poet“, den Spitzweg malte.

stamp shows the painting "The Poor Poet" by Carl Spitzweg

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich griff in mein Bücherregal, nach einem Buch, das dort (gefühlt) schon beinahe 20 Jahre lang steht.

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Von Kunst leben. Das Geheimnis des Erfolgs. Marketing für kreative Freiberufler (David Lindner, Traumzeit Verlag). Bei amazon.

David Lindner schreibt dort, wie der Titel verrät, über Marketing für Kreative. Zu einer Zeit, als wir von Facebook und Co noch weit entfernt waren. Aber er schreibt auch über die grundlegenden Eigenschaften, die kreative Arbeit uns abfordert.

Wir müssen nämlich die Entscheidung treffen, ob wir diesen Weg wirklich gehen wollen. Denn eines geht nur: Entweder wählen wir die Sicherheit und verleugnen diesen Teil unserer Persönlichkeit, der nach dem kreativen Schaffen dürstet, oder wir wagen unseren Weg. Dann kann uns aber niemand garantieren, dass wir finanziell abgesichert sein werden. Risiko. Wir haben aber die Chance, mit unserer Leidenschaft erfolgreich zu sein. Möglichkeiten.

Was also spielt Geld für eine Rolle?

Wenn du eine kreative Leidenschaft in dir spürst, dann kannst du eigentlich nicht anders, als dem inneren Rufen zu folgen. Wage es, auch wenn es erst einmal neben deinem Brotjob ist. Auch Goethe hat langweilige Aufgaben in der Schreibstube übernommen, und wollte doch nichts anderes, als ein Dichter zu sein.

Denn was wir aufgeben, wenn wir uns ganz der Sicherheit verschreiben, kann mit keinem Geld der Welt zurückgekauft werden.